Diese Seiten haben zwar nichts mit der Naturheilkunde zu tun,
ich möchte Sie Ihnen aber nicht vorenthalten.
Viel Spaß beim Lesen! :-)

Wichtig ist es zunächst die Kräuter nicht wild durcheinander zu wurschteln, sie sollten sich im Aroma harmonisch ergänzen und gleichzeitig zu dem Gericht passen. Bis Sie die richtige Mischung im Gefühl haben, richten Sie sich am besten nach folgenden Beispielen:

Säuerliche und frischwürzige Kräuter
Zitronenmelisse, Borretsch, Sauerampfer, Pimpinelle, Portulak und Kleines Postelein.

Süss – aromatische Kräuter
Kerbel, Estragon und Fenchel

Scharf – würzige Kräuter
Petersilie, Kresse, Löffelkraut, Barbarakraut und Meerettich

Kräftig – würzige Kräuter
Thymian, Quendel, Oregano, Salbei, Rosmarin, Bohnenkraut, Minze, Sellerie und Liebstöckel

Bitter – aromatische Kräuter
Wermut, Beifuß und Weinraute

Individualisten
Basilikum hat eine besonders edle Würze. Sie ist fein und feurig und dominiert überall. Bitte niemals dem tollen Basilikum eine „unpassende Gesellschaft“ zumuten. Die Zitronenmelisse ist ein guter Partner.

Eigenwillig ist das Ysop, Eberraute und Balsamkraut.

Untereinander kann man sie immer gut kombinieren, seien Sie aber vorsichtig mit Querverbindungen. Thymian ist so kräftig, dass es z.B. nicht mit dem säuerlichen – frischen Borretsch in einen Topf möchte.

Auch die feine Kresse erschlägt die frische Würze des Dills. Die Bitterkräuter dürfen nur als Prise verwendet werden, damit ihr strenger Geschmack nicht andere Würze überdeckt und ein Gericht verdirbt.

Irgendwann entwickeln Sie ein Gespür für die Kräuter und können dann auch etwas anderes ausprobieren.

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